Der Aufbau eines HIL-Systems

Am externen Host-PC wird das Simulationsmodell erstellt. Das Modell wird auf den Simulator-PC im HIL übertragen, welcher die Hardware zur Ansteuerung des Prüflings enthält. Dieser ist auf einer Adapterplatine in der DUT-Box (Device-under-Test) montiert.

Der Simulator-PC und die DUT-Box sind mittels einer Breakout Box über bis zu 500 Anschlüsse verbunden.

Die übersichtliche Anordnung der Kontakte an der Frontseite der Breakout Box erlaubt eine schnelle und problemlose Konfiguration des Testaufbaus, sowie komfortables Messen an jeder einzelnen Leitung.

Mit Hilfe eines Universaladapters, der auf einer Lochrasterplatine alle Simulatorsignale zur Verfügung stellt, ist es dem Anwender möglich, auf “kurzem Weg” einen eigenen Adapter für seinen speziellen Prüfling herzustellen.

Das remote steuerbare Netzteil kann auf bis zu 60 Volt eingestellt werden und hat eine maximale Stromstärke von 12,5 Ampere. Im Bedarfsfall ist der Einbau eines zweiten Netzteils möglich.

Den HiL Flyer finden Sie hier

Das Hardware in the loop – Simulationssystemembedded systems, embedded engeneering, softwareentwicklung

Maßgebliches Ziel bei der Entwicklung von Elektronik im Kraftfahrzeugbau ist die Zuverlässigkeit der einzelnen Komponenten sowie deren Zusammenspiel.

Die immer komplexer werdenden Entwicklungsprozesse erfordern Simulationstechniken, die helfen Entwicklungszeiten zu verkürzen und Fehlerquellen im Zusammenwirken der Komponenten frühzeitig zu erkennen. Dies gilt gleichermaßen für Automobilhersteller wie für Zulieferer, die zunehmend die Hardware-in-the-Loop-Simulation (HIL-Simulation) einsetzen.

Reale Fahrzeugsteuergeräte bzw. -prototypen werden mit Echtzeit-Simulationsmodellen des Fahrzeugs und der Fahrzeugumgebung verbunden.

Die HIL-Simulation erlaubt nicht nur Tests der elektronischen Komponenten unter allen erdenklichen Fehlerfällen, sondern auch die gefahrlose und reproduzierbare Erprobung gefährlicher Grenzfälle, die in der Praxis häufig schwer zu realisieren sind. Dadurch können die abschließenden Fahrversuche mit wesentlich geringerem Aufwand durchgeführt werden, was letztendlich Zeit- und somit Kostenersparnis bedeutet, sowie zur Qualitätsverbesserung führt.

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